
Werner Arber Basel, SchweizGeb. am 3. Juni 1929 in Gränichen/ Aargau.
Studium der Naturwissenschaften in Zürich. Arbeiten im Biophysikalischen Lobor der Genfer Universität, danach Forschungsaufenthalte in den USA und Rückkehr nach Genf.
An der dortigen Universität 1965 zum Professor für Molekulargenetik berufen; seit 1971 an der Universität Basel; Forschung im Biozentrum Basel. Nobelpreis 1978 mit
Daniel Nathans und Hamilton Smith für die Entdeckung der Restriktionsenzyme und ihre Anwendung in der Molekular- genetik. Restriktionsenzyme sind Substanzen, die
bestimmte Abschnitte auf der DNA, auf der Erbinformationen gespeichert sind, erkennen und zerschneiden können. Die entdeckte Technik ist Grundlage, um Störungen
genetischer Regulationsvorgänge in Zellen zu erkennen und zu beheben. Arber ist Kurationsmitglied der Nobelpreisträgertagung und zum 14. Mal dabei.
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Zhores Alferov St.Petersburg, Russl.Geb. am 15. März 1930 in Witebsk, Weißrussland.
Studium am Elektrotechnischen Institut in St. Petersburg. Gastwissenschaftler in den USA; seit 1987 Leiter des Physikalischen- Technischen Institut in St.Petersburg
in Russland und seit 1989 Vizepräsident der Russischen Akademi der Wissenschaften. Nobelpreis im Jahr 2000 zur Hälfte zusammen mit Herbert Kroemer (die andere Hälfte
ging an Jack Kilby) für Arbeiten aus der Halbleiterphysik, die Basis der Informationtechnologie geworden sind. Die Wissenschaftler entwickelten Halbleiter- Heterostrukturen,
die in Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik eingesetzt werden. Halbleiter-Laser kommen zum Beispiel bei Laserdruckern oder
CD-Spieler zum Einsatz. Zhores Alferov kommt zum ersten Mal zur Lindauer Nobelpreisträgertagung.
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Steven Chu Standford, USAGeb. am 28. Februar 1948 in ST.Louis/ Missouri.
Studium und 1976 Promotion an der Universität von Kalifornien in Berkeley. 1990 Professor an der Standford- Universität in Palo Alto/Kalifornien. Den Nobelpreis
erhielt er im Jahr 1997 zusammen mit William Phillips und Cloude Cohen-Tannoudji für die Entwicklung von verschiedenen Methoden zum Kühlen und Einfangen von
Atomen mit Laserlicht. Diese Entdeckung makiert den Durchbruch für die theoretische und experimentelle Forschung auf diesem Gebiet und ermöglichte ein besseres
Verständnis der Wechselwirkung von Licht und Materie. Die preisgekrönten Verfahren werden unter anderem bei der Konstruktion hochpräziser Atomuhren angewandt.
Steven Chu ist in diesem Jahr zum zweiten Mal Gast auf der Lindauer Nobelpreisträgertagung.
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